Faszien-Therapieformen – Wo bin ich richtig?

Der Begriff Faszientherapeut/in oder Faszientherapie ist nicht geschützt und so kann sich so ziemlich jede/r diesen Titel auf die Brust schreiben und damit werben. Da derzeit alles rund um das Thema Faszien „hip“ ist, lässt sich der Trend dorthin gehend beobachten. Als ausgebildetete Faszientherapeutin ist es mir wirklich wichtig, dass man an die „richtige“ Adresse gelangt, sollte der Wunsch nach einer Faszienbehandlung bzw. Faszientherapie bestehen.

Hier möchte ich erläutern, worauf man achten sollte, wenn man sich auf die Suche nach einer Faszientherapie macht.

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Wie finde ich eine/n „echten“ Faszientherapeut/innen?

Am besten informiert ist man auf der Seite der European Fascial Distortion Model Association (EFDMA).  Auf unserer Startseite machen wir transparent, dass wir Mitglieder der EFDMA sind. Per Postleitzahl kann man dort eine/n passende/n Faszientherapeut/in (FDM-Therapeut/in) finden. Solltet ihr schon eine Praxis im Auge haben, könnt ihr natürlich auch gerne direkt bei der Terminvereinbarung nachfragen, ob eine entsprechende Ausbildung absolviert wurde. Da es unterschiedliche Faszientherapieformen gibt, gibt die Frage genau danach weiter Aufschluss über die Qualifikation des/der Therapeut/in.

EFDMA Logo

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Beschreibung der Therapieformen

Man sollte auf jeden Fall hellhörig werden, sobald in der Therapiebeschreibung von Massagen gesprochen wird. Faszientherapie oder FDM (Fasziendistorsionsmodell) ist keine Massage des Bindegewebes, sondern eine aktive Therapieform mit genauer Anamnese und Befund mit Anwendungen verschiedenster manueller Techniken auf faszialen Strukturen des Bewegungsapparates und der Gelenke.

Welche Ausbildungen gibt es in der Faszientherapie?

Wie oben bereits angedeutet, gibt es unterschiedliche Arten von Faszientherapien, denen man sich anvertrauen kann. So zum Beispiel:

  • Myofascial Release
  • Faszientherapie nach Rolfing
  • Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Typaldos (diesem haben wir uns verschrieben)

Trotz unterschiedlicher Techniken verfolgen alle im Grunde das gleiche Ziel: Verklebungen aufzulösen und die Wiederherstellung der Elastizität der Faszie, um den Stoffwechsel wieder in Schwung zu bringen und die Ausdauer, Kraftübertragung und Koordination zu verbessern.

FDM nach Typaldos ist meiner Meinung nach die Therapieformen, bei der man sich ausschließlich mit den Faszien in Zusammenhang mit dem Bewegungsapparat auseinandersetzt, um Problematiken wie Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sicher und effektiv zu behandeln. Wer aktiv bleibt, wird in Kombination mit einer Faszientherapie den größten Erfolg erzielen können, Schmerzen zu minimieren oder gar ganz verschwinden zu lassen.

Auf der Seite www.faszientherapie.org könnt ihr euer Wissen vertiefen.

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Wieviel darf oder sollte eine Faszienbehandlung kosten?

Therapeut/innen, die FDM nach Typaldos ausüben und das für wenig Geld tun, wenden diese Therapieform voraussichtlich nur gelegentlich oder in Kombination mit anderen Techniken an. Was heißt nun, „für wenig Geld“? Ausgebildete FDM-Therapeutinnen haben die Ausbildung in der Regel aus eigener Tasche bezahlt und wissen zudem, wie anstrengend eine effektive Faszienbehandlung ist.
Eine „seriöse“ FDM-Behandlung bewegt sich meist im Rahmen zwischen 70€ – 120€ pro Stunde.

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Kann ich nicht einfach meine Blackroll benutzten?

Ja, natürlich. Sofern du weißt, wie man mit ihr umgeht, ist das kein Problem. Nur verhält es sich so, dass die Blackroll lediglich die oberflächlichen Faszien behandelt. Die, die z.B. für Krämpfe oder ein krampfartiges Gefühl in den Beinen verantwortlich ist. Alles, was tiefer liegt, wie die Faszie um Muskeln, Sehnen, Gefäßen und Nerven werden nicht erreicht und können somit auch nicht vollständig therapiert werden.

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Und welcher Therapieform soll ich nun vertrauen?

Wenn es um Schmerzen geht und dir eine Diagnose wie Lumbago oder Frozen Shoulder vorliegt, ist die Suche nach einer/einem qualifizierten FDM-Therapeut/in vorrangig.

Zweitrangig ist meiner Meinung nach die Therapieform, denn wie bereits erwähnt verfolgen die o.g. Formen im Großen und Ganzen das gleiche Ziel: dem Schmerz auf den Grund zu gehen und ihn aus dem Körper zu verdammen.

Wer zusätzlich etwas für seine/ihre Beweglichkeit tun möchte, um aktiv und möglichst schmerzfrei zu werden/bleiben, sollte sich zudem mit Yoga, einem Mobility Training oder vergleichbaren Praktiken anfreunden.

Mobility Training Berlin Praxis für Faszientherapie am Checkpoint CharlieTools für Faszienmassagen und Faszientraining Praxis für Faszientherapie Berlin